LESUNGEN,
DISKUSSIONEN, VORTRÄGE etc.
im RÜCKBLICK
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Marcus Hahn:
Gottfried Benn
und das Wissen der Moderne
Bd.1 1905 - 1920
Gebunden
928 Seiten
2011 Wallstein
89.00 EUR
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Zum Inhalt des Buches:
"Der Lyriker kann gar nicht genug wissen", heißt es apodiktisch
in Gottfried Benns Marburger Poetologie-Vortrag "Probleme der
Lyrik", der nicht von ungefähr in einem Universitätshörsaal
gehalten wurde: "Man muß dicht am Stier kämpfen, sagen die großen
Matadore, dann vielleicht kommt der Sieg." Marcus Hahn zeichnet
Benns Stierkampf mit dem Wissen der Moderne bis zum Jahr 1932
minutiös nach. Auf den Spuren des wütenden Wissenschaftskritikers,
aber auch virtuosen Wissenschaftskompilators Benn unternimmt
er eine Serie aufwendiger literatur- und kulturwissenschaftlicher
Expeditionen in die Hirnforschung, in die Anatomie, in die Psychologie,
in die Biologie, in die Psychiatrie und in die Anthropologie
der Moderne. Erstmals wurde in dieser Studie der wissenschaftliche
Teil der Nachlassbibliothek Benns systematisch ausgewertet.
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Florian Grosser:
Revolution denken
Heidegger und
das Politische
1919-1969
567 Seiten
2011 Beck
39.95 EUR
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Martin
Heidegger gilt als einer der bedeutendsten und zugleich umstrittensten
Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Werk und Person üben
bis heute diesseits und jenseits philosophischer Diskussionen
eine erhebliche Faszination aus. Dies liegt nicht allein an
der außergewöhnlichen Originalität seines Denkens und der Kraft
seiner Sprache, sondern auch an seinen schwerwiegenden politischen
Verstrickungen im Zusammenhang mit der Machtergreifung Hitlers.
Florian Grosser zeichnet die wesentlichen Stationen und Entwicklungslinien
von Heideggers verschlungenem Denkweg aus einem halben Jahrhundert
nach. Dabei arbeitet er die spezifische Gefährlichkeit von Heideggers
politischem Denken klar heraus, insbesondere sein radikal revolutionäres
und überzogen antagonistisches Verständnis des Politischen,
das ihn hindert, reale politische Phänomene angemessen zu verstehen.
Grosser geht der Frage nach, ob Heideggers Denken, wie vielfach
unterstellt, tatsächlich eine innere Verwandtschaft mit dem
Nationalsozialismus aufweist. Die Differenzen immerhin sind
gravierend. Die essayistisch gehaltene Darstellung, die im Grenzbereich
zwischen Philosophie und Politikwissenschaft angesiedelt ist,
erweckt die festgefahrene, seit Jahrzehnten in den starren Mustern
von Anklage und Verteidigung verharrende Kontroverse um den
"Fall Heidegger" zu neuem Leben.
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Souvestre & Allain:
Fantômas
Ein Zug verschwindet.
Leinen
Roman
Übersetzung: Rachwitz, Lea .
Bd. 1
Originaltitel: Le Train Perdu
399 Seiten
Mit Lesebändchen
2011 Edition Epoca
24.90 EUR
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Fantômas wird 100! Und er ist quicklebendig,
der Herr des Grauens, der Meister des Schreckens, der Mann mit
der Maske, der schwebend über den Dächern von Paris immer neue
Gaunereien plant. Pünktlich zum Jubiläum erscheint in der Edition
Epoca der erste Band einer neuen Reihe mit den Abenteuern des
unsterblichen Verbrecherkönigs und seines genialen Gegenspielers
Juve: ein Leckerbissen der Kriminalliteratur, der mit Nervenkitzel
und schwarzem Humor nicht geizt.Die erste Verfilmung von Fantômas
stammt aus dem Jahr 1913, die bekannteste aus den sechziger
Jahren mit Jean Marais und Louis de Funès. In Ein Zug verschwindet
treibt Fantômas sein Unwesen nicht nur in Paris und Bordeaux:
Nachdem ein Streik der Seeleute die Fähren über den Ärmelkanal
lahmlegt und seinen Plan vereitelt, einen englischen Lord um
fünf Millionen Pfund zu erleichtern, sieht er sich genötigt,
sein Betätigungsfeld auf Belgien und Deutschland auszudehnen.
Alle Fäden des Geschehens laufen in einem Zug zusammen, der
den berühmten Zirkus Barzum zu seinen Gastspielen befördert.
Erste Station der Tournee ist Köln, wo ein längerer Aufenthalt
geplant ist. Ganz ungeplant verläuft hingegen die Weiterreise,
als Fantômas den Führerstand der Lok betritt, um Inspektor Juve
zu entkommen ...
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